Bergrettungseinsatz in Ginzling: Wanderer nach Sturz schwer verletzt

Ein Wanderer stürzte in Ginzling auf einem Steig etwa 80 Meter ab und zog sich schwere Kopfverletzungen zu. Rettungskräfte waren im Großeinsatz.

Alpinunfall im Zillertal: Schnelle Hilfe nach Sturz

In der malerischen Region Ginzling, nahe Kufstein, ereignete sich kürzlich ein Bergunfall, der einen Großeinsatz von Rettungskräften erforderte. Am 7. Juni 2026, kurz vor 13:00 Uhr, waren zwei Personen im Alter von 76 und 79 Jahren auf einem Steig im Gemeindegebiet von Ginzling unterwegs, als es zu einem folgenschweren Zwischenfall kam.

Bei einer Passage, die mit Seilen gesichert war, stürzte der 76-jährige Wanderer aus bisher ungeklärter Ursache. Er fiel etwa 80 Meter über steiles, bewaldetes Gelände ab. Sein Begleiter reagierte umgehend, stieg zum Verunfallten ab, leistete Erste Hilfe und setzte einen Notruf ab.

Umfassende Rettungsaktion

Der gestürzte Mann erlitt schwere Kopfverletzungen, war jedoch ansprechbar. Die alarmierte Bergrettung Ginzling und der Notarzthubschrauber „Heli 4“ waren schnell vor Ort. Der Verletzte wurde mittels Tau geborgen und zur weiteren medizinischen Versorgung in die Innsbrucker Klinik geflogen. Der 79-jährige Begleiter wurde ebenfalls sicher ins Tal gebracht, wobei ein Polizeihubschrauber zum Einsatz kam.

An dem Rettungseinsatz waren neben der Bergrettung Ginzling und dem Notarzthubschrauber auch ein Polizeihubschrauber sowie ein Alpinpolizist beteiligt, um die schnelle und sichere Bergung der Beteiligten zu gewährleisten.

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