Schwerer Verkehrsunfall auf der Lofererstraße bei Kirchdorf: Mehrere Verletzte und lange Sperre

Ein folgenschwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Donnerstagmittag auf der Lofererstraße im Gemeindegebiet Kirchdorf. Drei Fahrzeuge kollidierten, wodurch mehrere Personen verletzt wurden und die wichtige Verkehrsachse stundenlang gesperrt war. Polizei Kufstein im Einsatz.

Am Donnerstagmittag kam es auf der Lofererstraße, einer wichtigen Verkehrsverbindung zwischen St. Johann in Tirol und Lofer, zu einem schweren Verkehrsunfall im Gemeindegebiet von Kirchdorf in Tirol. Gegen 12:00 Uhr waren drei Fahrzeuge in eine Kollision verwickelt, die weitreichende Folgen hatte und einen Großeinsatz von Rettungskräften und Polizei Kufstein auslöste.

Details zum Unfallhergang und den Folgen

Nach ersten Erkenntnissen geriet ein Pritschenwagen, der aus Richtung St. Johann in Tirol kam, aus noch ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn. Dort touchierte das Fahrzeug zunächst den Pkw einer entgegenkommenden Person. Unmittelbar danach prallte der Pritschenwagen frontal in einen Lkw, der ebenfalls auf der Gegenfahrbahn hinter dem zuerst touchierten Pkw fuhr.

Der Lenker des Pritschenwagens zog sich bei dem Aufprall schwere Verletzungen zu. Eine weitere Person im entgegenkommenden Pkw sowie deren Beifahrer erlitten leichte Verletzungen. Auch der Lkw-Fahrer wurde leicht verletzt. Alle Betroffenen wurden nach der Erstversorgung vor Ort, teilweise mittels Rettungshubschrauber, in das Krankenhaus St. Johann in Tirol gebracht.

An den beteiligten Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Die Lofererstraße musste aufgrund des Unfalls und der Bergungsarbeiten für längere Zeit gesperrt werden. Zwischen 12:00 Uhr und 13:50 Uhr war die Straße vollständig blockiert, anschließend bis etwa 14:20 Uhr nur einspurig befahrbar, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte.

Umfangreicher Einsatz von Rettungs- und Hilfskräften

Neben mehreren Streifen der Polizei waren zahlreiche weitere Einsatzkräfte vor Ort. Ein Rettungshubschrauber, ein Notarztfahrzeug, drei Rettungsfahrzeuge sowie ein Einsatzleiter der Rettung kümmerten sich um die medizinische Versorgung der Verletzten. Auch die Freiwilligen Feuerwehren St. Johann in Tirol und Kirchdorf in Tirol waren mit insgesamt sieben Fahrzeugen und 35 Mann im Einsatz, um die Unfallstelle zu sichern und bei den Bergungsarbeiten zu unterstützen.

Die genaue Unfallursache wird derzeit noch ermittelt. Die Polizei Kufstein führt die weiteren Untersuchungen durch.

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