KUFSTEIN, 15. Okt 2025 – Im Bezirk Kufstein hat die Polizei einen mutmaßlichen Fall von Sozialleistungsbetrug aufgedeckt. Eine 58-Jährige und ihr 25-jähriger Sohn sollen seit Anfang 2021 Geld aus der Arbeitslosenversicherung bezogen haben, obwohl sie sich überwiegend in der Türkei aufgehalten haben sollen. Der Schaden beläuft sich laut ersten Angaben auf einen fünfstelligen Eurobetrag.
Ausgangspunkt der Ermittlungen war ein Hinweis an das Arbeitsmarktservice. Die Tiroler Ermittlungsgruppe „Task Force SOLBE“ (Schwerpunkt Sozialleistungsbetrug) übernahm und sicherte Belege zum tatsächlichen Aufenthalt. Der Fall wurde der Staatsanwaltschaft Innsbruck vorgelegt; Anzeigen gegen Mutter und Sohn laufen.
Nach Medienberichten wurden bei Durchsuchungen zusätzliche Dokumente sichergestellt; betroffen sind neben dem AMS auch Abrechnungen bei der Österreichischen Gesundheitskasse. Offiziell bestätigt ist, dass die beiden österreichische Staatsbürger sind und im Bezirk Kufstein gemeldet waren. Detailangaben zu Rückforderungen oder möglichen Haftstrafen stehen noch aus.
Quelle: Heute.at; Kronen Zeitung; MeinBezirk Kufstein; ergänzend: Pressezusammenfassung
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