Kufstein: Keine Mitfinanzierung für Wörgler Schwimmbad

KUFSTEIN/WÖRGL, 2. Nov 2025 – Die Stadt Kufstein hat klargestellt, dass sie sich nicht am jährlichen Abgang des in Wörgl geplanten Schwimmbads beteiligen wird. Ein entsprechender Beschluss wurde im Stadtrat gefasst; zugleich wird für die kalte Jahreszeit an eigenen Übergangslösungen für Schwimmzeiten gearbeitet.

Laut Berichten ging es nicht um Baukosten in Wörgl, sondern um eine dauerhafte Mitfinanzierung des Betriebsdefizits. Das lehnt Kufstein ab. Hintergrund: Wörgl verfolgt nach dem Aus für das ehemalige WAVE die Umsetzung eines neuen Bads – zuletzt wurden Varianten vom kleineren Regionalbad bis hin zum Freibad diskutiert.

Im Oktober hatte der Wörgler Gemeinderat zudem den Abriss des alten WAVE beschlossen. Für die Zukunft wurde ein Freibad mit Kostendeckel von bis zu 15 Mio. € und Zielhorizont Sommer 2027 in Aussicht gestellt – vorbehaltlich Finanzierung, Planung und Vergaben. Konkrete Entscheidungen zum Hallenbad-Modell stehen weiterhin aus.

Was bedeutet das für Kufstein? Kurzfristig will die Stadt wintertaugliche Angebote sichern (z. B. Kontingente/Zeitslots in umliegenden Bädern). Eine spätere Kooperation mit Nachbargemeinden wird nicht ausgeschlossen – eine laufende Abgangsbeteiligung am Wörgler Projekt ist aber derzeit kein Thema.

Quelle: MeinBezirk Kufstein – „Absage“ an Mitfinanzierung; ORF Tirol – Regionalbad vorgestellt; ORF Tirol – Freibad bis 2027 (Kostenrahmen); MeinBezirk – WAVE-Abriss beschlossen.

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