Glück im Unglück: Wanderer nach Alpinunfall am Geiskopf gerettet

Ein Bergunfall am Geiskopf erforderte einen Großeinsatz von Rettungskräften. Zwei Wanderer und ihr Hund wurden nach einem Sturz geborgen und versorgt.

Rettungseinsatz nach Sturz am Geiskopf

Am Nachmittag des 11. Juni 2026 kam es im hochalpinen Gelände des Geiskopfs zu einem Bergunfall, der einen umfassenden Rettungseinsatz auslöste. Zwei Personen, die gemeinsam mit einem Hund unterwegs waren, rutschten beim Abstieg auf teilweise schneebedecktem Terrain aus.

Nach bisherigen Informationen ereignete sich der Vorfall auf etwa 35 Grad steilem Gelände. Die Wanderer stürzten rund 40 Meter ab, bevor sie in Latschenkiefern zum Liegen kamen. Eine der betroffenen Personen setzte umgehend einen Notruf ab, woraufhin die Rettungskette in Gang gesetzt wurde.

Die Bergung gestaltete sich aufgrund des Geländes anspruchsvoll. Eine der Personen wurde mittels Tau durch einen Notarzthubschrauber gerettet und zur weiteren Abklärung in das Krankenhaus nach Kufstein geflogen. Die zweite Person und der Hund wurden von Mitgliedern der Bergrettung Mayrhofen gesichert und anschließend mit einem Polizeihubschrauber ausgeflogen. Diese Person wurde zur medizinischen Versorgung einem ortsansässigen Arzt übergeben.

Obwohl die Beteiligten stark durchnässt und unterkühlt waren, blieben sie nach ersten Erkenntnissen unverletzt. Der Vorfall unterstreicht die Notwendigkeit von Vorsicht und angepasster Ausrüstung bei alpinen Touren, insbesondere bei wechselhaften Bedingungen.

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