Großeinsatz in Kufstein: Waldbrand im Gaisbachtal fordert zahlreiche Kräfte

Ein Waldbrand im Gaisbachtal bei Kufstein hat am Dienstagnachmittag einen Großeinsatz von rund 150 Rettungskräften ausgelöst. Die Löscharbeiten dauern an.

Waldbrand nahe Kufstein: Umfangreicher Einsatz im Gaisbachtal

Am Dienstagnachmittag, dem 28. Juli 2026, kam es im Gaisbachtal im Gemeindegebiet von Kufstein zu einem Waldbrand, der nach ersten Schätzungen eine Fläche von etwa 8000 Quadratmetern betraf. Die Alarmierung der Einsatzkräfte erfolgte gegen 15:00 Uhr und führte zu einem koordinierten Vorgehen der beteiligten Organisationen.

Nach dem Eintreffen der ersten Rettungseinheiten wurde umgehend eine Einsatzleitung etabliert, um die Lage zu erkunden und die Maßnahmen zu koordinieren. Die Erkundung des Brandgebietes erfolgte dabei sowohl mittels Drohnentechnik als auch durch den Einsatz von Hubschraubern. Eine besondere Herausforderung stellte die unzugängliche Lage dar, da eine direkte Zufahrt für Löschfahrzeuge zum Brandort nicht möglich war. Daher wurde parallel zur Brandbekämpfung eine Wasserversorgung für die Luftunterstützung aufgebaut.

Die Löscharbeiten wurden sowohl aus der Luft mit Löschhubschraubern als auch durch Bodenmannschaften durchgeführt. Zur Gewährleistung der Sicherheit der Bodenteams im unmittelbaren Brandbereich wurden zudem die Bergrettungen aus Scheffau und Kufstein hinzugezogen. Gegen 18:00 Uhr konnte eine erste Eindämmung des Waldbrandes erreicht werden, doch die Löscharbeiten wurden bis in die späten Abendstunden, etwa 21:20 Uhr, fortgesetzt. Für die Nachtstunden wurde eine Brandwache eingerichtet, um ein Wiederaufflammen zu verhindern. Die Maßnahmen werden am Mittwochmorgen fortgesetzt.

An dem Großeinsatz waren zahlreiche Organisationen beteiligt, darunter die Landeskrisenlageführung, der Bezirkshauptmann von Kufstein, die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden sowie die Freiwilligen Feuerwehren aus Scheffau, Söll, Ellmau und Schaftenau. Auch das Bezirksfeuerwehrkommando Kufstein, die Bergrettungen Scheffau und Kufstein sowie drei Löschhubschrauber waren im Einsatz. Insgesamt waren am Dienstag rund 150 Einsatzkräfte vor Ort. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden durch das Brandgeschehen keine Personen verletzt. Die genaue Ursache des Brandes ist derzeit noch unbekannt und wird ermittelt.

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