Glück im Unglück: Paragleiter-Notlandung am Unterberghorn nahe Kufstein

Ein Paragleiter musste nahe Schwendt am Unterberghorn notlanden, nachdem sich sein Schirm verfing. Dank Rettungsschirm blieb er unverletzt.

Paragleiter-Zwischenfall in den Kitzbüheler Alpen: Rettungseinsatz nahe Kufstein

Am Nachmittag des 25. Mai kam es in der Region der Kitzbüheler Alpen, genauer am Unterberghorn bei Schwendt, zu einem Zwischenfall mit einem Paragleiter. Ein 60-jähriger Pilot aus Deutschland befand sich auf einem Talfug, als sein Gleitschirm eine Seitenklappbewegung erlitt.

Diese unerwartete Bewegung führte dazu, dass sich die Leinen des Schirms verfingen und der Pilot in einen Spiralflug geriet. In dieser kritischen Situation reagierte der Mann geistesgegenwärtig und löste seinen Rettungsschirm aus. Dies ermöglichte ihm eine eigenständige Landung in steilem, unwegsamem Gelände.

Ein weiterer, unbeteiligter Gleitschirmpilot bemerkte den Notfall und alarmierte umgehend die Rettungskräfte. Daraufhin wurde eine umfangreiche Rettungsaktion eingeleitet. Der Pilot konnte schließlich vom Notarzthubschrauber „Christophorus 4“ und Einsatzkräften der Bergrettung Kössen geborgen werden. Er hatte großes Glück und blieb bei dem Vorfall unverletzt.

Dieser Einsatz, der auch den Polizeihubschrauber „Libelle Tirol“ sowie eine Streife der Polizei Kössen und die Bergrettung Kössen umfasste, zeigt einmal mehr die Herausforderungen und das schnelle Eingreifen der Rettungsdienste in unserer alpinen Region. Die schnelle Reaktion aller Beteiligten verhinderte Schlimmeres und unterstreicht die Bedeutung der alpinen Notfallversorgung in der Umgebung von Kufstein.

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