Bergrettungseinsatz in den Kaisergebirgen: Kletterer aus Notlage gerettet

Ein plötzliches Gewitter überraschte zwei erfahrene Kletterer in der "Stripsenzahn"-Tour nahe Kufstein. Eine aufwendige Rettungsaktion war erforderlich.

Gewitter überrascht Kletterer im Kaisergebirge

Am 14. Juli 2026 kam es in den Kufsteiner Hausbergen, genauer in der Klettertour „Stripsenzahn“ im Bereich des Stripsenjochhauses, zu einem aufsehenerregenden Bergrettungseinsatz. Zwei erfahrene Alpinisten, die am Morgen ihre Tour begonnen hatten, gerieten am Nachmittag in eine kritische Situation, als sie von einem heftigen Gewitter überrascht wurden.

Die Kletterer befanden sich bereits in der sechsten Seillänge, als das Wetter plötzlich umschlug. Aufgrund der Gegebenheiten der Route und der mitgeführten Ausrüstung, die ein schnelles Abseilen verhinderte, entschieden sie sich, gegen 13:20 Uhr einen Notruf abzusetzen. Die Fortsetzung der Tour wäre unter diesen Bedingungen zu gefährlich gewesen.

Da die regionalen Rettungshubschrauber bereits bei anderen Einsätzen gebunden waren, wurde der Notarzthubschrauber Christophorus 4 zur Bergung alarmiert. Die beiden Personen wurden schließlich unverletzt mittels Tau aus ihrer alpinen Notlage gerettet.

An dem Einsatz waren neben der Besatzung des Rettungshubschraubers auch zehn Kräfte der Bergrettung St. Johann in Tirol, eine Polizeistreife und ein Polizeialpinist beteiligt, was die Komplexität der Rettungsaktion unterstreicht.

Fehler vorbehalten.