LKW-Irrfahrt in Wörgl: Navigationsfehler führt zu ungewöhnlichem Einsatz

Ein LKW-Fahrer folgte seinem Navi auf einen Radweg in Wörgl, was zu einem aufwendigen Bergungseinsatz führte. Keine Verletzten, nur Sachschaden.

Ungewöhnlicher Vorfall in Wörgl: LKW landet auf Radweg

Ein ungewöhnlicher Vorfall sorgte kürzlich in Wörgl für Aufsehen, als ein Lastkraftwagen, beladen mit Milch, aufgrund eines Navigationsfehlers auf einem Radweg landete und dort manövrierunfähig wurde. Der Vorfall ereignete sich am Nachmittag des 13. Juli 2026.

Nachdem der LKW-Fahrer die Autobahn A12 an der Ausfahrt „Wörgl Ost“ verlassen hatte, führte ihn sein Navigationssystem über die alte Grattenbrücke direkt auf einen Radweg entlang der Brixentaler Ache. Trotz offensichtlicher Verbotsschilder setzte der Fahrer seine Fahrt auf dem schmalen Weg fort, bis die Passage zu eng wurde.

Beim Versuch, den Rückwärtsgang einzulegen und umzukehren, geriet das Fahrzeuggespann von der Fahrbahn ab und rutschte eine Böschung hinunter in Richtung der Ache. Ein aufmerksamer Radfahrer bemerkte die missliche Lage und alarmierte umgehend die Polizei.

Die Bergung des LKW gestaltete sich aufwendig: Zuerst musste die gesamte Milchladung auf ein Ersatzfahrzeug umgeladen werden. Anschließend konnte das Fahrzeuggespann mithilfe einer Wartungslok wieder auf den Radweg zurückgezogen werden. Personen kamen bei dem Vorfall nicht zu Schaden; es entstand lediglich Flurschaden. Der Fahrer setzte seine Fahrt erst am folgenden Morgen fort, nachdem die Bergung in der Dunkelheit abgeschlossen war.

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