E-Scooter-Zwischenfall in Münster: Überholmanöver endet mit Verletzungen
Am 29. Mai 2026 ereignete sich in Münster auf der L211 ein Verkehrsunfall, der die Gefahren im Straßenverkehr, insbesondere für junge E-Scooter-Nutzer, verdeutlicht. Gegen 12:50 Uhr waren zwei Jugendliche auf ihren E-Scootern hintereinander in Richtung Ortsgebiet Münster unterwegs.
Nach vorläufigen Erkenntnissen versuchte einer der Fahrer, einen Linienbus zu überholen, der mit etwa 50 km/h fuhr. Dies geschah in einem Bereich, in dem eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 100 km/h gilt. Als sich der E-Scooter bereits nahe am Bus befand, näherte sich im Gegenverkehr ein Kleinlastkraftwagen. Ohne direkten Kontakt zu einem der Fahrzeuge verlor der elfjährige E-Scooter-Fahrer die Kontrolle über sein Gefährt und stürzte.
Der Busfahrer leitete daraufhin ein abruptes Bremsmanöver ein, um eine Kollision zu verhindern. Durch dieses Manöver prallte ein ebenfalls elfjähriges Mädchen, das sich im Bus befand, mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe.
Der gestürzte E-Scooter-Fahrer erlitt schwere Verletzungen im Gesichts- und Kieferbereich und wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus nach Innsbruck gebracht. Das im Bus verletzte Mädchen wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades in das Krankenhaus Schwaz eingeliefert. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die L211 im Bereich der Unfallstelle für etwa 45 Minuten komplett gesperrt.
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